Siloanlage im Hafen Hamm auf CentrumPfählen

Der Hammer Hafen gewinnt als Güterumschlag- und -verteilzentrum mehr und mehr an Bedeutung. Er gilt mit jährlich rund 1,5 Mio. Tonnen Schiffsgüterumschlag und rund 560.000 Tonnen Bahngüterverkehr als einer der modernsten und größten öffentlichen Kanalhäfen Deutschlands. Auf einem ca. 8.000 qm großen Areal im Hafen wurde bereits 2011 ein Mischfutterwerk durch sechs Hochsilos nördlich der Speicherstraße erweitert.

In 2013 wird nun südlich der Speicherstraße mit dem Bau eines neuen Mischfutterwerks begonnen. Im Herbst 2014 soll das Werk dann in Betrieb gehen. Der Bau ist ein Gemeinschaftsprojekt der Jächering Mühlen- und Nährmittelwerke GmbH, der Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH sowie der Raiffeisen Hellweg Lippe eG.

Die Silos auf den Bildern wurden bereits 2011 zur vollsten Zufriedenheit des Auftraggebers und des Bauherrn auf CentrumPfählen tiefgegründet. Für die Tiefgründung des neuen Mischfutterwerks südlich der Speicherstraße wurde die CentrumPfähle daher bei diesem Folgeprojekt direkt vom Bauherrn beauftragt.

Nicht nur bei diesen Bauvorhaben setzt man in der Region Hamm auf CentrumPfähle. Auch die seit 2012 im Bau befindliche Fachhochschule Hamm wurde zum Teil tiefgegründet. Hierfür wurden insgesamt 270 CentrumPfähle eingebaut. Fertigteil-rammpfähle sind für die hier vorherrschende, regionale Bodenbeschaffenheit - speziell für die Tiefgründung in Tonmergelstein bestens geeignet.

Aktuell werden mit einer modernen Hydraulikramme, Typ Junttan PM 26 mit einem 9-Tonnen-Hydraulikbär täglich zwischen 20 und 25 Pfähle eingebaut. Die zwischen 6 und 11 Meter langen Pfähle werden mit ca. 3 - 4 m Einbindtiefe in den festen Tonmergelstein abgesetzt. Ca. 80 von den insgesamt rd. 300 Pfählen werden aus einer 3 m tiefen Baugrube eingebracht.

Der Baugrund: Unterhalb einer bis ca. 1,50 m unter GOK reichenden, locker gelagerten Auffüllung folgen weiche Bach- und Flussablagerungen bestehend aus Sanden, Schluffen und Lehmen. Darunter ab einer Tiefe von ca. 6,50 bis 7,50 m folgt bereichsweise eine nur wenige Dezimeter starke Schicht eines steifen bis halbfesten Verwitterungslehms bevor überall ein stark verwitterter Tonmergelstein ansteht, der mit zunehmender Tiefe in einen festen Tonmergelstein übergeht.

Die Pfähle werden mit ca. 3-4 m Einbindtiefe in den festen Tonmergelstein abgesetzt. Die maximale Pfahlauslastung liegt bei 2.500 kN Druck und 300 kN Zug.