Ausführung

Alle Maßnahmen aus einer Hand

Ausführung der Pfahlgründung

Nach der Beauftragung starten wir mit der Aus­führung. Diese beginnt mit der Bau­stellenvorbereitung. Wir nehmen frühzeitig Kontakt mit dem Projektverantwortlichen auf und vereinbaren oftmals eine Bau­stellen­besichtigung im Vorfeld. Bei dieser Begehung werden aus­führungs­relevante Themen besprochen und die Rahmen­be­dingungen überprüft, wie z.B. die Anfahrgegebenheiten oder Baufeld­beschaffenheit.

Das Einmessen der Pfahlansatzpunkte wird bei nahezu allen Bau­vor­haben mittels GPS gemacht. Dieses Verfahren ermöglicht ein Höchst­maß an Präzision und zeitnahe Kontrollmessungen.

Alle Pfähle des Systems Centrum sind Fertigteilpfähle, die im eigenen Betonwerk unter kontrollierten Bedingungen hergestellt werden. Die Pfahlanlieferung erfolgt direkt vom Werk bis zur Baustelle per LKW. Die Pfähle werden mit einem Telekran auf dem Baufeld abgelegt und so gelagert, dass sie eben liegen und für das Rammgerät gut erreichbar platziert sind. Bei größeren Bauvorhaben werden weitere Bau­werks­pfähle kontinuierlich – oft täglich – angeliefert. Durch diese Anliefer­frequenz kann sehr flexibel auf eventuelle Änderungen reagiert werden, die sich oftmals erst während der Rammarbeiten ergeben.

Pfahlgründungsarbeiten

Ausführung der Pfahlgründung

Die Pfahlgründungsarbeiten beginnen nachdem das Rammgerät bzw. Bohrgerät eingetroffen und aufgebaut ist, was maximal vier Stunden in Anspruch nimmt. Gemäß der DIN 12699 werden für die ersten fünf Pfähle große Rammberichte angefertigt. Bei dieser sogenannten „Proberammung“ werden alle Eindringwerte festgehalten. Mit diesen Dokumentationen werden die im Vorfeld getroffenen Annahmen bezüglich der bodenmechanischen Kennwerte überprüft und mit den Experten abgestimmt.

Nach der Abstimmung können die regulären Pfahlgründungsarbeiten fortgesetzt werden. Alle Pfähle werden gemäß Plan sukzessiv in den Boden gebracht. Über den Baufortschritt werden bei fünf Prozent der Pfähle weiterhin große Rammberichte erstellt. Alle anderen Pfähle werden mittels kleiner Rammberichte dokumentiert.

Schon während der Rammarbeiten kann mit den Pfahl­an­schluss­arbeiten begonnen werden. Nach dem Aufbringen einer Sauber­keits­schicht aus Magerbeton (bauseitige Leistung) wird der Beton der gerammten Pfähle exakt auf Kapphöhe abgestemmt. Die Längs­be­weh­rung bleibt erhalten und kann in die Fundaments­konstruktion ein­ge­bun­den werden. Es entsteht eine kraftschlüssige, biegesteife Verbindung zwischen Pfahl und Fundament.

Unmittelbar nach dem Einbau sind die Centrum Pfähle überbaufähig.

Probebelastungen

Probebelastungen werden zur Gewährleistung größtmöglicher Planungssicherheit ausgeführt. Dynamische Probebelastungen können mit dem Rammgerät auf der Baustelle zeitnah ausgeführt werden und absolut schnell und effektiv Aussagen zur Grenztragfähigkeit und zur Pfahlintegrität liefern.

Statische Probebelastungen geben ebenfalls Aufschluss auf das Trag- und Setzungsverhalten. Bei diesem Verfahren werden eigens dafür ein Probepfahl und mehrere Reaktionspfähle gerammt. Mittels hydraulischer Pressen werden Lasten auf den Probepfahl gebracht und Rückschlüsse aus den Ergebnissen gezogen.

Ausführung der Pfahlgründung

Arbeitssicherheit

Besonderen Wert legen wir auf die SGU. Daher ist die Aarsleff Grundbau GmbH auch SCC**-zertifiziert. Der Nachweis dieser Zertifizierung gewährleistet jedem Auftraggeber eine sicherheits- und umwelttechnisch korrekte Auftragsausführung und wird von immer mehr Auftraggebern gefordert bzw. vorausgesetzt.

Bildwechsler Bild 1
Bildwechsler Bild 2
Bildwechsler Bild 3
Bildwechsler Bild 4
Bildwechsler Bild 5