Centrum Injektionspfahl

Tiefgründung bei kontaminiertem Baugrund

Hier werden hohe Anforderungen an das Pfahlsystem gestellt:

  • Es soll kein Bohrgut oder Aushubmaterial anfallen.
  • Es dürfen keine Schadstoffe in den tieferen Grund verschleppt werden.
  • Der anstehende Schichtenaufbau darf nicht gestört werden.
  • Eine Vollverdrängung ist anzustreben.
  • Die Dichtwirkung muss dauerhaft und konstant sein.

Durch die speziell entwickelte Verfahrenstechnologie bei der Rammung von Injektionspfählen werden diese An­for­de­rungen erfüllt. Weitere Vorteile des Injektionspfahls liegen darüber hinaus auch in der einfachen Anwendung auf der Baustelle.

Der Pfahl ist mit einer Spitze versehen, die während der Rammung den Untergrund „durchschneidet“ und eine seitliche Verdrängung des Bodens bewirkt. Dies verhindert die Verschleppung von Stoffen aus oberen Schichten in das Grund­wasser. Für die Abdichtung einer möglichen Wasserwegsamkeit an der Kontaktfläche von Pfahl und Boden wird der Pfahl mit Injektionsrohren zur Mantelverpressung ausgerüstet. Verpresst wird mit einer Bentonit-Zement-Suspension, die eine eventuell entstehende Kontaktfuge dauerhaft schließt.

Seine hervorragenden Eigenschaften hat der Injektionspfahl bereits bei diversen Baustellen nachgewiesen, z. B. bei der Gründungen der Norddeutschen Affinerie (heute AURUBIS) in Hamburg.

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